WANTED: Data Engineers, Database Managers, Data Scientists

We’re hiring

Data Engineers, Database Managers, Data Scientists

for one of our startups focused on mobile data and real-time analytics,

The company is located in Munich and run by a team of five, all with many years of experience in the industry and in successfully running a startup. We plan to go operative in July 2013. The company is fully funded to run for at least three years. We will gladly give you more detailed information upon request.

For more information, please find the job descriptions here:
Data Engineer, Database Manager
Data Scientist

Vision

A vision without execution is a hallucination.

Die Erfolgsstory von Testbirds

Es gibt viel mehr Success Stories erfolgreicher Unternehmensgründungen als gemeinhin angenommen wird. In die Öffentlichkeit schaffen es meist die grossen Geschichten mit hohen Investitionssummen. Gerade in Deutschland haben wir es dagegen gern einen Nummer kleiner: Startups mit überschaubarem Kapitalbedarf und einer relativ sicheren Aussicht auf baldige Umsatzerlöse – mit dem Break Even am Horizont. Diese deutsche Zurückhaltung sorgt immer wieder für Unmut unter Gründern, die auch gern ohne einen Euro Umsatz mit einem zweistelligen Millionenbetrag finanziert würden. Wer würde da “Nein” sagen? 

testbirds

Aber auch im Land der Ingenieure und Erbsenzähler gibt es Erfolgsgeschichten: Startups , die beispielsweise im Dunstkreis von Hochschul-Inkubationsprogrammen ihr Produkt zur Marktreife bringen und mit einem laufenden Geschäft unter realen Marktgegebenheiten Investoren begeistern können. Ein solches Beispiele sind die Münchner Testbirds, deren Start Co-Gründer Markus Steinhauser in diesem Gastbeitrag beschreibt:

Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm. Bei den Testbirds aus München sind es gleich drei Vögel, die in Webanwendungen und mobilen Apps wurmige Stellen beseitigen. Mit Hilfe ihrer Crowdtesting-Plattform und effizienten Organisationsstruktur rekrutieren die drei Gründer passgenau Testergruppen für fast jeden Testfall. Sie machen große und kleine Unternehmen fit für die digitale Wirtschaft. Das Team um Philipp Benkler, Georg Hansbauer und Markus Steinhauser, alle Mitte 20, hat in den letzten zwölf Monaten eine Crowdtesting-Plattform für Webanwendungen und mobile Apps aufgebaut, auf deren Basis das realitätsgerechte Testen von Software durch die Internet-Crowd ermöglicht wird. Das Feedback der Testergruppen aus der Community ist dabei nur das Rohmaterial, das von einem erfahrenen Projektleiter analysiert und in konkrete Handlungsempfehlungen umgesetzt wird.

Neben der Theorie hat das Gründerteam immer schon die Anwendungsseite im Blick gehabt. Quasi mit dem Internet groß geworden sind sie fast schon alte Hasen in Sachen Web, App und Testing. Und nicht zuletzt auch in Sachen Unternehmertum. So war Philipp bereits zu Schulzeiten mit der Schülerfirma GGG-Helpteam, die IT-Dienstleistungen für private Haushalte anbot, nicht nur unternehmerisch tätig, sondern verdiente sich als Vorstandsvorsitzender der „Besten Schülerfirma Baden-Württembergs 2005“ sozusagen auch verbandspolitisch die ersten Sporen. Georg sammelte praktische Erfahrungen bei großen Konzernen und bei verschiedenen studentischen Unternehmensberatungen. Er verfügt über Erfahrungen im Enterprise Testing sowie über ein breites Netzwerk an Kontakten in der Wirtschaft. Markus schließlich sammelte während seines Studiums der Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Fribourg in der Schweiz Erfahrungen als Teil der Crowd. Damals kümmerte er sich um die Kundenakquise der Künstlerplattform jump-on-stage (damals Moonsticker AG).

testbirdsTestbirds Gründer: Markus Steinhauser, Georg Hansbauer und Philipp Benkler

Die Idee der Crowdtesting-Plattform entwickelte sich aus den jeweiligen Studienschwerpunkten der drei Gründer: Georg hatte in diversen Industrieprojekten Wissen über diverse Softwaretest-Methoden erworben. Philipp hatte sich schon vor seinem Studium mit Webprogrammierung beschäftigt und sich PHP und MySQL selbst beigebracht. Und Markus war als Blogger und in diversen Sozialen Netzwerken unterwegs. Aus dem „Zusammendenken“ zweier bislang unverbundener Komponenten, dem Crowdsourcing und dem Testing, entstand schließlich der Testbirds Ansatz. Durch Crowdtesting sollen altbekannte Probleme bei der Qualitätssicherung, allen voran die Verfügbarkeit diverser Geräte und Betriebssysteme sowie das Feedback bestimmter Zielgruppen gelöst werden.

Testbirds Gründer: 2012 war das Aufbaujahr für die Testbirds GmbH. Es wurden namhafte Kunden gewonnen, unter anderem DIE WELT-Gruppe, das Internet-Unternehmen United Domains, das Hotelbuchungsportal HRS, die Allianz SE und der Medizintechnikspezialist B. Braun Melsungen. Eine Anschubfinanzierung gab es durch das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vergebene EXIST-Gründerstipendium an der Ludwig-Maximilians-Universität München im GründerRegio M Netzwerk. Ursprünglich sollte mir viel Planung die perfekte Abwicklungsplattform konzipiert werden. Als dann mehrere Monate vor dem geplanten Start der erste Kunde vor der Tür galt es zu improvisieren. Die Plattform befand sich noch im Aufbau und viele Abläufe mussten noch händisch erledigt werden, doch der Kunde war zufrieden. Seitdem gilt bei den Testbirds das Motto „Praxis statt Theorie“. Mit jedem Kundenprojekt werden wertvolle Erfahrungen und Feedback gesammelt und das Produkt ständig ausgebaut.

Schmerzhafte Erfahrungen gab es bisher noch keine großen – zum Glück. „Wir lernen aber mit jedem neuen Projekt dazu. Eine perfekte Dienstleistung gibt es nie, nicht nur deshalb legen wir sehr viel Wert auf das Feedback und den Input unserer Kunden, Tester, Mitarbeiter und Unterstützer“ erklärt Philipp. „Gelernt haben wir zum Beispiel sehr viel über das Testermanagement in der Crowd. Wenn unsere Tester nicht gewissenhaft arbeiten oder komplett ausfallen bekommen wir natürlich Probleme. Mit den richtigen Anreizen und Maßnahmen funktioniert aber auch das.“ Nach nur wenigen Monaten hat sich im Sommer 2012 die Augsburger Walter Beteiligungen und Immobilien AG mit einer Seed-Investition im siebenstelligen Euro-Bereich, die durch das Finanzierungsnetzwerk evobis in München vermittelt wurde, bei Testbirds engagiert. Dadurch haben die Testbirds erheblichen Spielraum für die Expansion gewonnen. Inzwischen sind über 20 Mitarbeiter an Bord. Rückblickend meint Philipp: „Ich würde alles genau so wieder machen: Die Strukturen am Anfang schlank halten, nicht zu lange nachdenken, Gas geben und schauen ob die Idee am Markt ankommt. Und dann die Prozesse weiterentwickeln und an die Kundenbedürfnisse anpassen.“

GASTBEITRAG von Markus Steinhauser, Testbirds

Startup Mythen (2) – “Uns fehlt nur die Finanzierung”

Seitdem es Venture Capital gibt, wird es regelmässig falsch verstanden. Das Geld ist nicht die Basis, sondern nur ein Beschleuniger – ein Zusatz, ein Turbo für den Geschäftsaufbau.

Finanzierung

Viele Gründer haben ein Konzept und touren durch die Lande auf der Suche nach Geld. Der immer wieder gehörte Satz lautet: “Wir sind fertig. Uns fehlt nur noch das Geld!” Dieser Satz ist  naiv. Wer so argumentiert, ist kein Unternehmer. Er ist jemand, der (erst dann) Unternehmer wird, wenn er eine Finanzspritze erhalten hat. Das wiederum kann grundsätzlich jeder – nach dem Motto: “man gebe mir eine Million – und ich mache etwas daraus.”

Der Risikokapitalist sucht aber nicht Leute, die erst anfangen zu arbeiten, wenn sie sein Geld haben. Er sucht Gründer, die loslegen und ihr Produkt in irgendeiner Form an den Mann bringen. Idealerweise wird damit bereits Umsatz erzielt. Der vielbeschworene “Proof of Concept” bezieht sich nicht nur auf das Produkt, sondern auch auf das Vorgehen des Gründerteams: warten und Geld einsammeln ist keine Leistung. Arbeiten, Kunden und Umsatz generieren – das will der VC sehen.

Einfach mal machen

Eine gute Strategie und einen daraus abgeleiteten straffen Entwicklungsplan zu haben ist essentiell für unternehmerischen Erfolg. Genauso wie allerdings Pläne den Entwicklungen in der realen Welt zu anzupassen sind, muss der Gründer auch regelmässig spontan agieren und kurzfristig sich bietende Gelegenheiten ergreifen – kurz: er muss es einfach mal machen.

Mach einfach!

In vielen Gesprächen mit Konzernmanagern haben wir festgestellt, dass selbst in grossen Organisationen oft spontan und unkonventionell gehandelt wird. Insbesondere wenn Unternehmensstrukturen ein kurzfristiges agiles Handeln prinzipiell nicht zulassen, genau das aber vom Verantwortlichen gefordert wird, kann er sich schlecht achselzuckend hinstellen und untätig bleiben: vielmehr muss er sich Lösungen abseits der Norm überlegen und eigenverantwortlich handeln.

Die Eigenverantwortung ist dem Gründer qua Definition nicht fremd: dennoch erleben wir es regelmässig, dass Start-up Teams sich zu starr an ihre Pläne halten bzw. klammern und plötzlich auftretende Gelegenheiten ignorieren (da sie im Plan nicht enthalten sind). Womöglich ist das auch ein deutsches bzw. europäisches Phänomen – aus den USA kennen wir rasche Moves bis hin zu Pivots eher. Hier scheinen Unternehmer eher Bedenken gegenüber ihren Finanziers zu haben, Lösungen abseits des Business Plans zu finden.

Unser Rat an alle Entrepreneurs: vergesst über Euren Plänen nicht Euren gesunden Menschenverstand und Eure Fähigkeit, Chancen zu erkennen und blitzschnell zu ergreifen. Macht einfach mal! Die Möglichkeit von Fehlern und Scheitern ist immer inbegriffen – egal: macht es! Euer Geldgeber ist nicht an der Einhaltung Eures Plans interessiert, sondern an Eurem Erfolg!

Startup Mythen (1) – Der Erfolg kommt über Nacht

Mythen sind verlässliche Begleiter des Alltags – auch Startups sind umgeben von allerlei Geschichten, die sich oft besser anhören als es ihr knapper Wahrheitsgehalt erlaubt. Mit dieser kleinen Reihe Startup Mythen wollen wir einige Vermutungen über Unternehmensgründungen und Venture Capital näher beleuchten.

Den Anfang macht der Overnight Success, der sich ungefähr so anhört: Wenn Du ein Unternehmen gründest, musst Du mit einem lauten Knall auf der Szenerie erscheinen, um möglichst in den ersten Tagen eine gigantische Menge von Nutzern und begeisterten Pressestimmen einzufangen – sonst kannst Du gleich wieder aufhören.

Bewertung: Klarer Mythos.

Die meisten hocherfolgreichen Startups waren keine Overnight Successes! Sie wurden vielmehr “soft” gelauncht und haben dann stetig und kontinuierlich am Unternehmensaufbau gearbeitet. Der grosse Erfolg kam oftmals lange Zeit nach dem Launch – in vielen Fällen auch erst nach einer oder gar mehreren Anpassungen der Strategie (Pivoting).

Seht Euch die folgenden Beispiele an, über die oft zu lesen ist, es seien Erfolge über Nacht gewesen:

  • Angry Birds – Die mittlerweile erfolgreichste App war die 52. App des App Entwicklers Rovio. (Nicht die erste)
  • Pinterest - Nach zwei mehr oder weniger erfolglosen Jahren und einem vergeblichen Verkaufsversuch an einen Verlag erst kam für das Social Network der Durchbruch.
  • Facebook -Die im Film The Social Network anschaulich dargestellte “Universitätsphase” dauerte über ein Jahr. In den ersten Monaten musste Mark Zuckerberg sich noch oft anhören, was für einen Sch…. er hier produziert habe.

Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Die Moral von der Geschicht: Setze nicht alles oder vieles auf einen schnellen Erfolg. VCs und letztlich auch Eure Kunden sind vielmehr an einem nachhaltigen, sinnvollen und nutzenstiftenden Service interessiert, als an der nächsten heissen Eintagsfliege!

Das Wichtigste ist das Business Model, nicht der Business Plan!

Kein einziges Start-up hält seinen Business Plan ein. Fast alle Gründer stellen fest, dass die Kunden oder Nutzer in der Praxis anders auf ihr Produkt reagieren, als es im Spreadsheet steht. Woran liegt das?

Business Model

 

Die eine mögliche Antwort ist: die Nutzer halten sich nicht an den Plan. Wer jetzt lacht, dem schleudern wir entgegen, dass diese Antwort seitens Gründerteams zwar niemals explizit geäussert wird, aber die Enttäuschung auf den Gesichtern, wenn wichtige Kenngrössen wie Registrierungen und Umsatz sich keinesfalls wie erwartet entwickeln, spricht Bände: für die meisten Gründer ersetzt der Business Plan ab einem bestimmten Zeitpunkt die Wirklichkeit – sie leben im Plan und versuchen, die Wirklichkeit an ihren Plan anzupassen.

Die richtige Antwort ist natürlich: zum einen muss der Plan muss angepasst werden – und zum anderen sollte das dem Plan zugrundeliegende Business Model überprüft werden. Der Plan ist nur der oberflächliche Ausdruck – das Zahlengesicht – des Geschäftsmodells.

Im Business Model beschreibt das Gründerteam wie es Produkte und Services herstellt um Werte und Nutzen zu schaffen und den Kunden zu vermitteln. Das Geschäftsmodell muss flexibel angelegt sein – es muss sich an den Bedürfnissen der Kunden ausrichten. Das wiederum bedingt, dass man die Bedürfnisse seiner Zielgruppe kennt.

Wie bringt man sie in Erfahrung? Indem, man mit potentiellen Kunden spricht. Indem man seine potentiellen Kunden befragt, ob sie das Produkt kaufen würden, ob sie ein ähnliches Produkt bisher schon gekauft haben und ob sie sich eine Verbesserung am Produkt vorstellen könnten. Wenn Ihr das getan habt, seid Ihr den ersten Schritt des Business Models gegangen.

Aber Achtung: viele Menschen sagen “Ja” auf die Frage: “Würden Sie das Produkt xyz kaufen” – und kaufen es im Nachgang trotzdem nicht. Es gilt also zusätzlich zur Befragung herauszufinden, ob die Menschen in ihrem bisherigen Verhalten ein solches oder ähnliches Produkt bereits gekauft haben. Nur das tatsächliche Verhalten der Menschen ist ein aussagekräftiges Indiz auf das zukünftige Verhalten!

Fazit: Ein Business Plan ist eine gute Übung, um ein Business Model zu Papier zu bringen. Er ersetzt aber nicht die Wirklichkeit, sondern muss durch sie ersetzt werden!

Erfolgsfaktoren für App Start-ups: Engagement und Retention

Nach dem Download ist vor dem Löschen – so könnte die Analogie eines alten Fussballerspruchs für die App Economy lauten. Viele App Start-ups konzentrieren sich bei Produktentwicklung und App Marketing auf die Maximierung der Downloads – dabei gibt es zwei ganz andere, viel wichtigere Erfolgsfaktoren: Engagement und Retention – zu deutsch: Nutzungsintensität und Kundenbindung an die App.

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Wie Flurry Chef Peter Farago in seinem Beitrag ausführt, kann der App Developer prinzipiell wählen, in welche Kategorie er seine App positionieren möchte. Die für uns interessanteste Frage dabei ist: warum entscheiden sich nahezu alle aktuellen App Start-ups für den 3. Quadranten in obiger Graphik, den Bereich mit der schwächsten Nutzung und der niedrigsten Kundenbindung?

WordPuzzle – English Version launched in Google Play

Congrats! Kudos to the WordPuzzle team! They managed to launch the English version of the new brain puzzler four weeks after the German version hit Google Play!

WordPuzzle English Version

Let’s hope that  english speaking brain puzzlers love WordPuzzle in the same way as Germans did so far.

You can download WordPuzzle here:

QR Code for WordPuzzle Free         QR Code for WordPuzzle

WordPuzzle Free QR Code    WordPuzzle

Get in the Ring – Gründerwoche Deutschland

Nein, es gibt nicht nur Gründerinitiativen in den USA. Es gibt sie auch in Deutschland – wenngleich sie dann in Rotterdam stattfinden –  wie die Get in the Ring 2012, eine im Rahmen der Global Entrepreneurship Week 2012 stattfindende Initiative. Der Wettbewerb wird von der Economic Faculty Association Rotterdam, der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Erasmus Universität Rotterdam, und dem holländischen Gründungsprogramm Holland Programm on Entrepreneurship, HOPE, organisiert. 

Get in the Ring

 

Teilnahme
Teilnehmen können Start-ups mit einem Kapitalbedarf zwischen 100.000 und 1.000.000 Euro. Weitere Teilnahmebedingungen sind:

  • Die Gründung der Firma liegt nicht länger als 5 Jahre zurück.
  • Der Unternehmer/die Unternehmerin ist nicht älter als 35 Jahre.
  • Der Unternehmer/die Unternehmerin beherrscht die englische Sprache.
  • Der Firma liegt ein(e) innovative(s) Geschäftsidee/-modell zugrunde.

Entscheidende Bewertungskriterien für die Jury sind der innovative Charakter und die Wachstumsperspektiven der Geschäftsidee.

Der Haken? Der Bewerbungsschluss endet HEUTE!

Noch Fragen? Ran an die Million! Bewerben kannst Du Dich hier.

Startup Communities

Brad Feld zeigt in diesem Skecthbook Video auf, wie Startup Communities funktionieren. In den USA seit geraumer Zeit in aller Munde, bestrebt in Deutschland noch Nachholbedarf. Vielleicht hilft diese kleine Anleitung:

Vier Elemente sind nach Feld für eine Startups fördernde Community essentiell:

  1. 2 Typen von Menschen: Anführer (Unternehmer) und Unterstützer (VCs, stattliche Kapitalagenturen, Serviceprovider)
  2. Eine Bereitschaft, die Startup Community nachhaltig und auf lange Sicht zu unterstützen.
  3. Eine Philosophie der Offenheit, die jeden Menschen mit Interesse am Thema zum Mitmachen einlädt
  4. Tatkräftige aktive Unterstützung der Startup Aktivitäten

The Sharing App Economy – Das Open App Development Experiment von WordPuzzle

Manchmal muss man etwas Untypisches machen, um weiterzukommen. In Management Speak heisst das: Innovatoren brechen mit traditionellen Denkschemata. Soetwas haben wir mit AppInvest gemacht: wir motivieren unser WordPuzzle Gründerteam zur Offenlegung ihrer Geschäftsentwicklung!

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Zunächst einmal mutet es seltsam an: Das WordPuzzle Team will seine Aktivitäten rund um die App Entwicklung und Vermarktung transparent machen und in Blogbeiträgen mit interessierten anderen App Entwicklern teilen. Die Denkspiel App WordPuzzle wurde in einer kostenlosen und einer Bezahl-Version Mitte September in Google Play veröffentlicht.

Da das Team von AppInvest unterstützt wird, kann es nicht einfach vor sich hinprogrammieren, sondern ist an einen gemeinsam definierten Plan gebunden. Um den Plan zu entwerfen, wurden Informationen über Vorgehensweisen und Kennzahlen der App Economy benötigt – insbesondere über erfolgversprechende Marketingmassnahmen. Die Recherchen im Netz waren nur bedingt erfolgreich: die meisten Kennzahlen liegen nicht oder nur aggregiert vor und App Stores wie Google Play präsentieren sich wie Black Boxes: keiner weiss etwas Genaues, und jeder vermutet Unterschiedliches.

Wir haben daraufhin gemeinsam mit dem WordPuzzle Team vereinbart, dass wir den ersten Schritt gehen: die mit der App gewonnenen Erfahrungen werden auf dem Blog geteilt – in der Annahme, dass andere App Entwickler ihre Erfahrungen in Kommentaren und möglicherweise eigenen Gastbeiträgen ebenfalls teilen. So könnte ein Schuh daraus werden und für die App Kategorie Spiele – oder zumindest für die Unterkategorie Casual Games – könnten Daten gesammelt und aufbereitet werden, die allen App Developern weiterhelfen.

Wir sind gespannt auf den Verlauf dieses Experiments, das zugegebenermassen auch für uns eine neue Erfahrung darstellt.

True fishermen cast their lines not because they want the fish, but because they like fishing. (Andy Rachleff)

Von der App zum Unterhaltungskonzern – Rovio mit 64% Rendite

Wem es an Phantasie mangelt, was man alles aus einer App machen kann, der solle sich den Spiegel-Beitrag zu Rovio, den Machern von Angry Birds, durchlesen. Bei einem Umsatz von 75 Millionen Euro erzielten die Finnen im Jahr 2011 einen Vorsteuergewinn in Höhe von 48 Millionen Euro – satte 64% Rendite.

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Mit 12 Mann brachte Rovio 2009 die erste Version von Angry Birds heraus. Mitte 2012 arbeiten 450 Mitarbeiter daran, die bösen Vögel nicht nur in App Stores, sondern in allen möglichen Ausprägungen – beispielsweise im Vergnügungspark Särkänniemi in Tampere – an den Mann und die Frau zu bringen. Allein 30% des Umsatzes tragen Lizenzen physischer Produkte bei.

Wer ist das nächste Rovio? Du?

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