Urlaub – abschalten oder dranbleiben?

Aus aktuellem Anlass – idee.vc ist aus dem Urlaub zurück!

Der typische Urlaub eines Unternehmers sieht so aus: Bewaffnet mit Smartphone, Tablet und Notebook wird als allererstes die Wifi/WLAN-Verfügbarkeit überprüft. Ist kein WiFi vorhanden, ärgert er sich. Ist es vorhanden, werden alle Geräte angemeldet, emails heruntergeladen und das Urlaubsdomizil in Foursquare und Gowalla angelegt, so noch nicht vorhanden. Dieses Prozedere wiederholt sich in den Folgetagen – bis es der Freundin oder Frau zu bunt wird und sie darauf besteht, dass man die großen und kleinen Computer aus der Hand legt und endlich den Urlaub genießt.

Besser ist es, auch wenn es verdammt schwerfallen kann, ab Tag 1 keine emails abzurufen und das Handy tagsüber auszulassen. Abends oder morgens ein kurzer Check, ob es einen wichtigen Anruf gab – das sollte völlig genügen. Idealerweise habt Ihr Bücher dabei, keine Sachbücher, sondern gute Geschichten, die Euch von Beginn Eures Urlaubs an in andere (Gedanken-)Welten führen. Zwei Wochen abschalten, etwas Neues erleben, planlos den Tag verbringen – dies ist äußerst erholsam: auch der Workaholic wird feststellen, dass ihm dies sehr gut tut und er nach dem Urlaub zwar widerwillig aber schnell ins Arbeitsleben zurückfindet.

3 thoughts on “Urlaub – abschalten oder dranbleiben?

  1. @bicyclist
    Es stimmt: es ist jedesmal eine erneute Prüfung ;) Aber: wer einen richtig guten Urlaub mit kompletter Entspannung erlebt hat, wird das nicht vergessen und versuchen, zu wiederholen!

    @Inge
    Das Problem in Frankreich ist, dass man dort ds Internet und Wifi nicht erfunden zu haben scheint. Alle Auswanderungsgedanken scheitern jedenfalls spätestens an den dort vorherrschenden urzeitlichen Technikzuständen einer Orange oder SFR ;)
    ad Twitter: habe beschlossen, mich zurückzuhalten, damit Twitter keine neuen Server kaufen muss…

  2. Hach Michael, wie schön Du die Suche nach der Wifi/WLAN-Verfügbarkeit beschreibst ;-)
    Trotzdem toll, dass Du wieder da bist. Twitter hatte gefühlte 20% weniger Einträge :-)
    LG
    Inge

  3. Ja, das hab ich auch versucht, aber bin dann doch stärker wieder online gewesen, als gedacht. Foursquare einchecken fand ich dabei noch recht unkritisch. Nur zum EMails nicht checken musst ich mich zwingen. Nun hab ich aber auch den grossen Vorteil, dass ich einfacher “Angestellter” bin und nur durch mein Social Media Engagement und meine daraus resultierende Beratung bei meinem Arbeitgeber die eine oder andere berufliche EMail auf meinen Privataccount bekomme. Hätte ich ein dienstliches Handy oder einen dienstlichen Notebook, er würde erst gar nicht mitgenommen werden. Denn wenn man nicht ab und zu mal konsequent unerreichbar wird, wird das ganze irgendwann zu viel. Ich habs erlebt, der Burn Out hat mich sehr viel vorsichtiger gemacht!

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