Omission Bias – Du bist Teil der Lösung oder Teil des Problems

Wenn Du keinen Fehler machst, wirst Du keine Probleme bekommen. Wenn Du beispielsweise eine Marketing-Aktion durchführst, die sich im nachhinein als schlecht herausstellt, wird dies als Fehler erkannt und Dir angelastet. Hättest Du die Aktion nicht durchgeführt (obwohl sie notwendig gewesen wäre), wäre niemandem ein Fehler aufgefallen.

Ein nicht gelaunchtes neues Produkt oder eine andere nicht durchgeführte Massnahme werden Dir nicht angelastet – aktiv durchgefühfte Fehler dagegen schon.

Das Gefühl, dass eine Unterlassung einer Handlung weniger schwer wiegt als ihre Durchführung (mit demselben Effekt), nennt man Omission Bias – Unterlassungsirrtum. Aus grösseren Unternehmen wissen wir, dass oftmals diejenigen Manager die steilste Karriere machen, die Dinge unterlassen, die sich unter dem Radar ihrer Vorgesetzten bewegen – und auf diese Weise “fehlerlos” bleiben. Ihre Fehler wiegen natürlich genauso schwer, sind nur nicht evident.

Als Unternehmer sollte man den Omission Bias tunlichst vermeiden. Vielleicht ist die Fähigkeit zur Vermeidung des Unterlassungsirrtums auch eine notwendige Eigenschaft der Unternehmer.

KMR

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