Der Tiefpunkt

Der Anfang macht beim Start-up am meisten Spass: man hat eine Idee, malt sich aus, wie daraus ein Geschäft entstehen könnte, sucht sich ein Team zusammen und legt los. Wenn dann eine Finanzierung hinzukommt, fühlt man sich großartig! Man ist ein Held. Mit einem Buchwert in Millionenhöhe.

Das ist der Start.

Dann kommt der Alltag: die Nutzer und Käufer erscheinen bei weitem nicht in der erhofften Anzahl, schon gar nicht entsprechen sie den Zahlen im Business Plan. Jetzt beginnt das Tuning: es wird an den bekannten Stellschrauben geschraubt. Wenn das nicht hilft, beginnt man, auch die unbekannten Stellschrauben zu finden und gehörig zu drehen. Irgendwann macht das Business einfach keinen Spass mehr: es läuft nicht, das Team ist nicht mehr motiviert, der Investor zeigt seine Unruhe immer deutlicher.

Das ist das Tief.

Und gleichzeitig der entscheidende Moment für den Unternehmer: bedeutet das Tief, dass seine Geschäftsidee nichts taugt? Oder gibt es andere – zumindest kurzfristig nicht änderbare Schwächen? Oder ist das Tief der normale (und für viele Fälle typische) Durchhänger, den es mit Mut und Durchhaltevermögen zu durchschreiten gilt?

Das ist die Frage.

Wie würdet Ihr diese Frage beantworten? Wie erkennt der Unternehmer, ob es sich um eine temporäre Talsenke oder ein dauerhaftes Tief, ein Dead End, handelt? Im nächsten Post widme ich mich der Antwort und würde mich über Eure Anregungen freuen!

KMR

One thought on “Der Tiefpunkt

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