Perfektion

Perfektion gibt es nicht. Das lernen wir schon in der Schule. In der Schule lernen wir auch, dass der Durchschnitt wichtig sei und durchaus als Ziel angesehen werden kann: überdurchschnittliche Leistungen – allein die positive Besetzung dieses Begriffspaares spricht Bände.

Ein Schüler hat im Abitur folgende Noten: 2, 3, 3, 4, 2, 3, 1, 4. Ein anderer Schüler beendet die Schule mit den Noten: 1, 5, 5, 1, 5, 2, 1, 3. Beide haben einen Schnitt von 2,75. Der zweite Schüler hat sein Abi jedoch nicht bestanden – aber er wird Profisportler und bezieht später das fünffache Gehalt des ersten Schülers.

Hand aufs Herz: Wenn Du ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen möchtest, suchst Du nach durchschnittlichen Produkten? Oder suchst Du nach den besten? Nach dem Smartphone mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis, nach dem besten Stromtarif, nach dem Italiener mit der leckersten Pizza?

Wir alle suchen das Beste. Wir suchen die Nummer 1.

Also werde die Nummer 1! Bietest Du nur Durchschnitt an, will ihn niemand kaufen. Biete das Beste an, was es in Deiner Kategorie geben kann. Einige wenige CEOs grösserer Konzerne handeln nach diesem Muster (wie seinerzeit Jack Welch bei GE): wenn Du nicht die Nummer 1 oder 2 in Deiner Kategorie sein kannst, verkaufe diese Sparte – auch, wenn sie profitabel arbeitet. Die Nummer 1 sein ist das Mantra von Apple Boss Steve Jobs: der Erfolg von Apple ist zum grössten Teil auf diese Einstellung zurückzuführen.

Der Beste sein zu wollen ist ein hervorragendes Ziel. Stecke es Dir!

3 thoughts on “Perfektion

  1. Pingback: Wie finde ich meine Kategorie? Und weshalb soll ich sie überhaupt suchen? : idee.vc

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