Omission Bias – Du bist Teil der Lösung oder Teil des Problems
Gepostet am | July 16, 2011 | 1 Kommentar
Wenn Du keinen Fehler machst, wirst Du keine Probleme bekommen. Wenn Du beispielsweise eine Marketing-Aktion durchführst, die sich im nachhinein als schlecht herausstellt, wird dies als Fehler erkannt und Dir angelastet. Hättest Du die Aktion nicht durchgeführt (obwohl sie notwendig gewesen wäre), wäre niemandem ein Fehler aufgefallen.
Ein nicht gelaunchtes neues Produkt oder eine andere nicht durchgeführte Massnahme werden Dir nicht angelastet – aktiv durchgefühfte Fehler dagegen schon.
Das Gefühl, dass eine Unterlassung einer Handlung weniger schwer wiegt als ihre Durchführung (mit demselben Effekt), nennt man Omission Bias – Unterlassungsirrtum. Aus grösseren Unternehmen wissen wir, dass oftmals diejenigen Manager die steilste Karriere machen, die Dinge unterlassen, die sichnunterbdem Radar ihrer Vorgesetzten bewegen – und auf diese Weiße “fehlerlos” bleiben. Ihre Fehler wiegen natürlich genauso schwer, sind nur nicht evident.
Als Unternehmer sollte man den Omission Bias tunlichst vermeiden. Vielleicht ist die Fähigkeit zur Vermeidung des Unterlassungsirrtums auch eine notwendige Eigenschaft der UNTERNEHMER.
KMR
NDA
Gepostet am | July 15, 2011 | Keine Kommentare
Ein Non Disclosure Agreement – kurz: NDA – ist eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, die die Geheimhaltung von Informationen ausserhalb dieser beiden Parteien definiert.
Beispiel: Ein Unternehmen beabsichtigt den Launch eines Produkts und beauftragt eine Agentur mit einer Marketing-Kampagne. Dazu lässt das Unternehmen die Agentur einen NDA unterschreiben, damit “geheime” Informationen nicht weitergetragen werden.
Nachdem Shawn Fanning 30 Freunden die Alpha-Version seiner Software Napster mit der Bemerkung schickte, dass sie diese ausprobieren, aber ansonsten niemandem davon erzählen sollten, wurde Napster innerhalb von 2 Wochen 10.000 mal heruntergeladen.
Ein NDA ist das Papier nicht wert, auf dem er steht. Der einzige Grund für die Erstellung von NDAs liegt in der Beruhigung der Justitiare der handelnden Unternehmen, die meinen, damit ein Instrument in der Hand zu haben, das das Wissen in ihrem Unternehmen geheimhält.
Tip: Unterschreibe nie (in Worten: nie!) einen NDA, der eine Vertragsstrafe enthält. Das Problem: Du musst nachweisen, dass Du keine Geheimnisse weitergegeben hast. Und das ist meist schwierig und teuer.
Vom Wert eines Business Plans
Gepostet am | July 13, 2011 | Keine Kommentare
Basis eines jeden Start-ups ist der Geschäftsplan. Jeder Investor will neben dem Unternehmer und seinem Team den Business Plan sehen. Oft wird der Plan im Zeitraum von Erstkontakt mit dem VC bis zur tatsächlichen Finanzierungsentscheidung mehrmals geändert. (Beliebte Anpassungen sind: Umsatz rauf, Kosten runter)
Im Idealfall ist der Businessplan die Dokumentation der Auseinandersetzung des Unternehmers mit seinem Geschäft. Wichtig ist es, sich immer wieder daran zu erinnern, dass der Geschäftsplan ein Plan ist und mit der Realität nicht unbedingt etwas zu tun haben muss. Der Plan demonstriert, was Unternehmer und VC sich von der Zukunft erhoffen. Töricht wäre es, von der Wirklichkeit – also dem Markt, den Kunden und Nutzern, dem Wettbewerb und den rechtlichen Rahmenbedingungen – zu erwarten, dass sie sich dem Plan anpasst.
So banal dies klingt – es beschreibt ziemlich genau das Vorgehen vieler Entrepreneurs und deren Geldgeber.
Über Kosten und Preise
Gepostet am | July 9, 2011 | Keine Kommentare
In allen (vernünftig geführten) Unternehmen wird stark auf die Kostenseite geachtet. In den meisten Geschäftsplänen gibt es zahlreiche Kostenkategorien, die wiederum in viele Kostenarten aufgeteilt sind. Auf den ersten Blick kann das geschulte Auge (Investor, Banker, Wirtschaftsprüfer, etc.) erkennen, ob die Kosten (zu) hoch sind. Massnahmen zur Verbesserung der Unternehmenssituation basieren häufig auf Anforderungen zur Kostensenkung.
Erlöse werden in Geschäftsplänen häufig in wenigen Zeilen, in manchen Internet Start-ups gar nur in einer einzigen Zeile – Werbung – abgehandelt. Offensichtlich geben sich die Eigentümer des Unternehmens damit zufrieden – anders lässt sich diese stiefmütterliche Behandlung der Umsätze und der Preise der Produkte eines Unternehmens nicht erklären.
Dasselbe Bild finden wir in der Landschaft der Unternehmensberatungen: Ausser den auf “Strategieberatung” fokussierten Anbietern, konzentrieren sich fast alle Vertreter der Zunft auf Ratschläge zur Senkung der Kosten.
Warum eigentlich? Immerhin wissen wir, dass Kosten nur bis auf 0 gesenkt werden können, während es hinsichtlich der Umsatzkanäle zunächst keine derartige Beschränkung gibt. Bezüglich des Preises lässt sich beobachten, dass sich Unternehmen in ihrer Preisfindung der Einfachkeit halber “dem Wettbewerb” anpassen, also dieselben Preise verlangen, wie “alle anderen auch”. Von einer Preisstrategie ist dieses Verhalten noch weit entfernt.
Gründer von Start-ups denken häufig, sie müssten ihre Leistungen günstiger als der Markt oder allenfalls zum selben Preisniveau anbieten. Dabei übersehen sie: die potentiellen Kunden haben nicht auf sie gewartet. Warum sollten sich mögliche Auftraggeber für sie entscheiden, wenn sie gleich teuer oder geringfügig billiger sind?
Ein Start-up definiert sich meistens über einen USP – also ein Kriterium, in dem es sich vom Wettbewerb abhebt. Wenn tatsächlich ein USP vorhanden ist – warum sollte dann die Leistung billiger oder nicht teurer als das Wettbewerbsangebot sein?
Preisgünstigkeit kann der USP für Unternehmen sein, die bereits eine gute Marktposition besitzen und dies als Marke einsetzen, z.B. Discounter. Mit niedrigen Preisen kann das Start-up dagegen keinen Blumentopf gewinnen – der Unternehmer sollte vielmehr versuchen, seinen USP so gut zu kommunizieren, dass er sich höhere Preise (als der Wettbewerb) erlauben kann. Solange ein USP real vorhanden ist bzw. die Kunden diesen wahrnehmen, ist die Strategie der Preisoptimierung ein sehr vielversprechener Ansatz!
Probiere es aus!
Über die Schattenseite des Unternehmertums
Gepostet am | July 8, 2011 | Keine Kommentare
Als Unternehmer ist man von seinem Tun überzeugt und denkt dabei hauptsächlich an die Freiheit, die man in der tagtäglichen Arbeit geniesst. Man hat keinen Chef, man gestaltet seine Arbeit inhaltlich und zeitlich weitgehend so, wie man es selbst für richtig hält.
Das einzige Korrektiv stellen die Kunden dar – die bringen gelegentlich den eigenen Zeitplan durcheinander oder verlangen, am Einschulungstag seines Sohnes eine Präsentation zu halten. Und das führt uns auch zur Schattenseite der Selbständigkeit, die Thema eines aktuellen Papiers von Mike Wright und Shaker Zahra mit dem Titel: The Other Side of Paradise: Examining The Dark Side of Entrepreneurship.
Darin bemerken die Autoren, dass in der gesamten Literatur über Entrepreneurship den negativen Aspekten der Selbständigkeit wenig Platz eingeräumt wurde. Insbesondere die oft langen Arbeitszeiten und das Nicht-Abschalten-Können des Unternehmers fordern ihren Tribut in den Familien. Gescheiterte Ehen und Zerwürfnisse in Familienunternehmen zeugen davon.
Wright und Zahra rufen zu größeren Forschungsanstrengungen auf: insbesondere müsse untersucht werden, was den Unternehmer zum Unternehmer mache, was ihn vom Angestellten unterscheide, und wann aus unternehmerische Leidenschaft eine dysfunktionale Besessenheit wird, die zu den Problemen in sozialen Bereichen führt.
Vom Titel des Papiers habe ich mir mehr versprochen, als die Autoren letztlich liefern. In den USA ist zur Zeit eine lebhafte Diskussion darüber in Gange, ob Start-ups besser von jungen Menschen gegründet werden, die noch keine Familie und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen haben. Die einen vergleichen Unternehmensgründer mit Spitzensportlern, die mit 25-30 Jahren ihre Leistungshöhepunkte haben. Die anderen (zu denen ich selbst qua eigenen höheren Alters auch gehöre) sehen eher die Persönlichkeit des Unternehmers im Vordergrund, die mit den Herausforderungen, die sich in unterschiedlichen Lebensphasen ergeben, gleichermassen gut umgehen können.
Aber jeder Selbständige kann sich – idealerweise an einem verregneten Tag – die einzelnen Aspekte der Schattenseite des Unternehmertums auflisten. Um die Arbeit zu erleichtern, beginne ich hier:
- Wird das Geld reichen?
- Werde ich den Auftrag bekommen?
- Komme ich aus dem Rechtsstreit wieder heraus?
- Wieso bekomme ich immer Ärger, wenn ich abends geschäftlich verabredet bin?
(bitte vervollständigen)
KMR
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Hartnäckig bei der Vision, flexibel in den Details
Gepostet am | July 7, 2011 | 1 Kommentar
Verfolge hartnäckig Deine Vision, und zeige Dich flexibel in der konkreten Umsetzung Deines Geschäfts. Dieses von Amazon-Gründer Jeff Bezos ausgeliehenes Motto halte ich für eine der besten Unternehmer-Weisheiten überhaupt.
Im frühen Leben eines Start-ups sieht sich der Unternehmer vielen Kritikern gegenüber: diejenigen, die gar nicht an seine Idee glauben bzw. diese nicht verstehen. Dann diejenigen, die exakt begründen können, warum die Idee scheitern wird. Und noch viele andere mit weniger exakt zu definierenden “Abers” in der Tasche. (Damit will ich keinesfalls sagen, dass diese Kritiker per definitionem Unrecht haben – aber selbst in allen Fällen erfolgreicher Unternehmensgründungen gib/gab es diese Kritiker zuhauf.)
Ein Unternehmer muss stetige Kritik und negatives Feedback konstruktiv aufnehmen, d.h. diejenigen Aspekte in seiner Tagesarbeit berücksichtigen, die Verbesserungsvorschläge darstellen und seine Taktik entsprechend anpassen. Er sollte sich jedoch davor hüten, zu schnell an der Sache an sich oder gar sich selbst zu zweifeln – auch wenn anfängliche Erfolge ausbleiben. Die meisten Ideen und Vorhaben brauchen sehr viel länger, bis sich erkennbar Erfolg einstellt. Viele der heute sehr erfolgreichen Unternehmen standen in den frühen Phasen ihrer Existenz mehrfach am Rande des Ruins.
Daher gilt: sei unbeirrbar in der Verfolgung Deiner Vision – zeige jedoch die Bereitschaft, einzelne Aspekte Deines Geschäfts den Marktgegebenheiten anzupassen.
KMR
Sie haben es nicht richtig durchdacht!
Gepostet am | July 6, 2011 | Keine Kommentare
Kennst Du den Film Wag the dog? Nachdem Robert de Niro aka Mr. Fixit und seine Assistentin vom CIA erwischt wurden, wendet der Spin Doctor alles zu seinen Gunsten. Von Anne Heche gefragt, wie er das geschafft habe, entgegent er:”Sie (CIA) haben es nicht richtig durchdacht.”
An diese Filmszene denke ich regelmässig – sozusagen in eigener Sache: Ich habe es nicht richtig durchdacht!
Wenn Du am Aufbau Deines Start-up arbeitest, Dir neue Produkte ausdenkst oder den Aufbau Deiner Community planst, kannst Du nicht ausreichend genug darüber nachdenken. Die meistn Menschen durchdenken ein Problem nicht wirklich, sondern hören nach den ersten Ergebjissen auf und geben sich mit den gefundenen Lösungen zufrieden.
Versuche folgendes, wenn Du ein Problem lösen möchtest und dafùr eine Lösung gefunden hast: verbessere die Lösung! Denke darüber nach, ob jedem Menschen aus Deinem Bekanntenkreis die Lösung gefallen würde. Wenn nicht, versuche, eine bessere Lösung zu finden. Wenn Du irgendwann meinst, es gebe keine bessere Lösung, versuche wiederum, sie dennoch zu verbessern.
Versuche, Dich selbst stetig zu übertreffen. Sei nicht zufrieden mit einmal gefundenen Lösungen! Frage Dich immer, wie Du das Problem noch besser, anders, intelligenter, einfacher, billiger und schneller lösen kannst. Wenn Du so vorgehst, wirst Du wirklich gute Lösungen finden!
KMR
Keine Angst vor Fehlentscheidungen
Gepostet am | July 5, 2011 | Keine Kommentare
Oft stehen wir vor Entscheidungen, die wir als schwierig und deren Tragweite wir als weitreichend einschätzen. Sobald wir uns dieser Relevanz bewusst werden, beginnen wir zu zögern, vorsichtig zu werden und in vielen Fällen die Entscheidung hinauszuzögern oder uns gar ganz vor ihr zu drücken.
Das Erstaunliche an getroffenen Entscheidungen ist, dass wir nur in seltenen Fällen wissen, ob es sich um richtige oder falsche Entscheidungen handelt: denn oft können wir uns nur für eine Option entscheiden und kennen die Auswirkungen der alternativen Entscheidung gar nicht.
Zudem neigen wir zur Überzeugung, mit einer ausreichenden Vorbereitung schon die “richtige” Entscheidung treffen zu können. Auch hier geben wir uns einer schönen Illusion hin.
Ein Beispiel: Wenn Du verheiratet bist, bist Du womöglich der Ansicht, die bestmögliche Partnerin fürs Leben gefunden zu haben (so, wie es seinerzeit Loriot auch gelang: “Die beste Ehefrau von allen”). Aber: kennst Du denn alle anderen Frauen und darfst Dir daher dieses Urteil anmassen? Nein.
Das heisst aber noch lange nicht, dass Ihr nicht ein Traumpaar seid – denn Eure Entscheidung füreinander kann einfach “gut genug” gewesen sein. Ihr bewertet damit Eure absolute Zufriedenheit, nicht eine relative, die sich in Partnerschaften mit Anderen ergäbe.
Zurück zum Thema: Entscheidungen kannst Du nur absolut bewerten – nur in den seltensten Fällen relativ zu ihren Alternativen. Denke daran, wenn Du das nächste Mal vor einer schwierigen Entscheidung stehst: frage Dich, ob Du mit einer der Alternativen gut leben kannst – und dann wähle diese aus.
KMR
Unternehmensgründung macht Spass!
Gepostet am | July 4, 2011 | Keine Kommentare
Unternehmen zu gründen sollte eine Menge Spass machen. Der amerikanische Mobilfunkprovider zeigt in diesem netten Video, dass der Aufbau eines Start-ups nicht nur eine spassige Angelegenheit, sondern auch kinderleicht ist!
Start-ups: USA – Deutschland 1:0
Gepostet am | July 4, 2011 | 2 Kommentare
Die USA sind uns Deutschen hinsichtlich Unternehmertum und Start-up Gründungen weit voraus. Nur etwa viermal so gross wie Deutschland, bringen die Nordamerikaner etwa 20mal soviele Start-ups hervor. Im Technologiebereich ist dies besonders augenfällig. So kommt es auch dazu, dass deutsche Gründer ihre US-Vorbilder nachahmen, wobei ich noch von keinem US-Klon eines deutschen Unternehmens gehört habe.
Die Gründe für dieses Missverhältnis sind vielfältiger Natur: Basis ist vermutlich die grundsätzlich höhere Bereitschaft zum Risiko, wie sie den Amerikanern bereits von den Gründungsvätern ins Gebetbuch geschrieben wurde.
Einen anderen – oder besser gesagt, von einer höheren Risikobereitschaft abgeleiteten – Grund sehe ich in der höheren Flexibilität amerikanischer Start-ups im Vergleich zu deutschen.
In einem deutschen Business Plan ist der Break Even die wichtigste Kennziffer. Die Profitabilität geht im Plan eng einher mit einem konsistenten Geschäftsmodell, das inhaltlich wie quantitativ über bis zu 5 Jahre geplant (vorausgesagt) wird.
Deutsche Jungunternehmer halten sich demzufolge häufig eng am mit Geldgebern vereinbarten Business Model, auch wenn dieses auf keinerlei Akzeptanz im Markt stösst. Ein deutsches Start-up funktioniert oder funktioniert nicht (mit dem gegebenen Modell).
Venture Capitalists in den USA legen dagegen den grössten Wert auf die sogenannte traction – also die Akzeptanz des Business Models am Markt. Nutzen mehr und mehr Menschen das Angebot des Start-ups, so wird investiert – dabei ist die Gewinn- und Verlustsituation zunächst zweitrangig. In der Anfangszeit wird dem Start-up jede mögliche Änderung des Modells gewährt – solange sich dies positiv auf das Nutzerwachstum auswirkt.
Stars der Tech-Szene wie Google, Twitter, Facebook, Foursqare u.a. haben alle diverse Änderungen ihrer Modelle durchlaufen, bis sie zu dem monetären Erfolg wurden, der heute vorhanden ist bzw. sich abzeichnet.
Eine hohe Risikobereitschaft gepaart mit Flexibilität bezüglich des Geschäftsmodells sind die beiden tragenden Säulen der Start-up Szene in den USA. Um ein Stück dieses Erfolgs auch hierzulande zu verbuchen, bedarf es keiner Gesetzsänderung, Initiativen der Bundesregierung oder Entrepreneurship-Studiengänge. Die handelnden Personen haben es selbst in der Hand: VCs sollten unternehmerisch denken und Unternehmer müssen den Mut zu ständigem Ausprobieren und steter Veränderung aufbringen.
KMR
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