Added Value: Welche Vorteile bringt der VC Investor dem Start-up?

Value Add – der Mehrwert, der durch den Einstieg eines VC Investors geschaffen wird – ist ein oft kommunizierter Aspekt bei Start-up Finanzierungen: neben dem reinen Investitionskapital verspricht der VC, Expertise seiner Partner und sein Netzwerk einzubringen. In der Praxis muss der Gründer aufpassen, dass dies keine Lippenbekenntnisse bleiben.

Value Add

Als Gründer braucht man vor allem eines: Geld. Alles andere, so meint man, ist vorhanden: Geschäftsidee, Team, Spirit – lediglich an Kapital mangelt es. Auf den zweiten Blick erkennt der selbstkritische Gründer weitere Mangelerscheinungen: in vielen Fällen fehlt im Team eine bestimmte Expertise – beispielsweise ein Vertriebsprofi. In den meisten Fällen – zumindest bei Start-ups mit jungen Gründerteams – ist auch noch kein Netzwerk vorhanden. Die Gründer starten vielmehr mit viel Esprit und einem starken Produkt in einen Markt, in dem sie bisher nur bedingt Erfahrungen gewonnen haben und dessen Player sie nicht persönlich kennen.

Will man beispielsweise eine App im Reisemarkt launchen, empfiehlt es sich, die eingesetzte Reservierungs-Software und die relevanten Marktteilnehmer zu kennen bzw. einen Draht zu ihnen aufbauen zu können. An dieser Stelle kann der Investor auf den Plan treten. Kennt er sich im Markt aus, kennt er auch die Player. Da er als Kapitalgeber von der Seitenlinie aus agiert, kann er zu Marktteilnehmern einfach und unvorbelastet Kontakt aufnehmen und beispielsweise Kooperationsmöglichkeiten eruieren. Auf diesen qualitativen Aspekt einer Investition in ein Start-up sollte vom Gründer Wert gelegt werden.

Vereinfacht lässt sich mit der obigen Graphik von Patrick Vlaskovits sagen: entweder Du nimmst sogenanntes “dumb money” auf; d.h. Geld von Personen, die sich mit dem Markt überhaupt nicht auskennen und die aller Voraussicht nach auch kein ausgereiftes Reporting verlangen (bestes Beispiel: die eigenen Eltern) oder Du suchst Dir Investoren, die Deinen Markt bzw. Deine Produktkategorie kennen und Dir neben dem Geld auch sehr konkrete operative Hilfestellungen geben können: sie unterstützen Dich im Vertrieb, besorgen Dir Kontakte und Gespräche mit möglichen Partnern, etc. das sog. Smart Money. Vermeide jedoch, Dich mit Investoren aus dem mittleren Bereich der Kurve ins Bett zu legen: denen musst Du in jedem Gespräch den Markt neu erklären oder ihre eher gewöhnungsbedürftigen Vorschläge zur Geschäftsentwicklung entkräften. Mit anderen Worten: nicht nur der VC sucht sich das Start-up aus, auch Du suchst Dir den VC aus. Und da es um viel Geld geht, wähle sorgfältig!

Yukitaka Nezu über den Start von AppInvest

Yuki beschreibt in mobilbranche das Entstehen und den Hands-On-Ansatz von AppInvest. Zum Ablauf einer Investition meint er:

Da wir uns konzeptionell mit den jeweiligen Geschäftsmodellen auseinandersetzen wollen wir uns bereits in der Frühphase engagieren. Für uns sind diejenigen Finanzierungsvolumina interessant, die für klassische VCs typischerweise zu klein sind – Investitionen ab € 50-100 Tsd. In derselben Größenordnung bieten wir externen Investoren an, AppInvest ihr Kapital zur Verfügung zu stellen; d.h. auch vermögende Einzelpersonen oder Business Angels können sich mit AppInvest zusammenschliessen und direkt in die App Economy investieren. Ihr Vorteil dabei: Sie bleiben dank der engen Betreuung durch uns nah an ihrem Investment ohne selbst operativ tätig werden zu müssen.

Insbesondere der letzte Satz dieses Absatzes ist wichtig: Business Angels bringen des öfteren zwar das Kapital und die Bereitschaft zur Investition mit, verfügen jedoch weder über Erfahrung in der Strukturierung von Investments, noch wollen sie sich über die Maßen mit operativen Details befassen. Beide Themen nimmt ihnen AppInvest ab: eine saubere Strukturierung der Deals und eine intensive operative Begleitung geben dem Geldgeber die Sicherheit, dass sein Kapital in guten Händen ist.

Yukitaka Nezu über den Start von AppInvest

Yuki beschreibt in mobilbranche das Entstehen und den Hands-On-Ansatz von AppInvest. Zum Ablauf einer Investition meint er:

Da wir uns konzeptionell mit den jeweiligen Geschäftsmodellen auseinandersetzen wollen wir uns bereits in der Frühphase engagieren. Für uns sind diejenigen Finanzierungsvolumina interessant, die für klassische VCs typischerweise zu klein sind – Investitionen ab € 50-100 Tsd. In derselben Größenordnung bieten wir externen Investoren an, AppInvest ihr Kapital zur Verfügung zu stellen; d.h. auch vermögende Einzelpersonen oder Business Angels können sich mit AppInvest zusammenschliessen und direkt in die App Economy investieren. Ihr Vorteil dabei: Sie bleiben dank der engen Betreuung durch uns nah an ihrem Investment ohne selbst operativ tätig werden zu müssen.

Insbesondere der letzte Satz dieses Absatzes ist wichtig: Business Angels bringen des öfteren zwar das Kapital und die Bereitschaft zur Investition mit, verfügen jedoch weder über Erfahrung in der Strukturierung von Investments, noch wollen sie sich über die Maßen mit operativen Details befassen. Beide Themen nimmt ihnen AppInvest ab: eine saubere Strukturierung der Deals und eine intensive operative Begleitung geben dem Geldgeber die Sicherheit, dass sein Kapital in guten Händen ist.

AppInvest – Investitionen in die App Economy

Jetzt ist es offiziell – wir haben unsere AppInvest Website freigeschaltet. Das war gar nicht so einfach, denn die Website besteht nur aus einer Seite – und Ihr glaubt nicht, wie schwer es ist, wenig zu schreiben, wenn man auch viel schreiben könnte. Von der Beschränkung auf 160 Zeichen bei Twitter ist uns dieses Phänomen bekannt.

AppInvest

 

Wie einige unserer Leser bereits wissen, haben wir AppInvest mit dem Ziel gegründet, Investitionen in die App Economy zu tätigen: Neben konkreten Apps sind damit auch Produkte und Services gemeint, die auf Apps basieren bzw. bei denen Apps eine entscheidende Rolle einnehmen. Wir  bieten mit AppInvest externen Investoren die Möglichkeit, sich direkt in die Wachstumsbranche Nr.1 – die Mobilbranche – einzukaufen. Mit diesem Fokus besetzen wir eine hochinteressante Nische, die für alle diejenigen potentiellen Kapitalgeber wichtig ist, die an die Digitalisierung weiter Teile des täglichen Lebens glauben.

Hier auf idee.vc werden wir uns zu den Themen äussern, die auch bei AppInvest wichtig sind und Unternehmensgründern helfen können, ihre Start-ups zu launchen und erfolgreich voranzutreiben: extrem wichtig für jeden Entrepreneur ist der Austausch untereinander und der unverkrampfte Umgang zwischen Gründern und Investoren. Für diese konstruktive Zusammenarbeit soll AppInvest stehen – wir freuen uns sehr auf die Gespräche mit vielversprechenden Gründerteams, die sich in der Zwischenzeit auch schon gut angelassen haben.

Interessierte Start-ups können sich auf AppInvest über das Vorgehen für eine Zusammenarbeit informieren.

Yuki in der mobilbranche über den Start von AppInvest

Verkaufen & Neu gründen

Es ist vollbracht: wir haben YiGG verkauft. Die Altgesellschafter haben 7 spannende Jahre miteinander verbracht – mit allen Turns und Twists, die wir hier bei idee.vc regelmäßig besprechen. Einen kleinen Nachruf habe ich hier verfasst. Wie der Zufall so will, wurde auch unsere US-Kopie Digg übernommen – und zwar in Einzelteilen vom Trio Washington Post, LinkedIn und betaworks.

Nach dem Grossthema Social Media hat mich die App Economy gelockt. Und mit unserem neuesten Baby verknüpfen wir sogar die Start-up mit der VC-Szene: mit AppInvest investieren wir in vielversprechende Apps und App-nahe Produkte und Services. Die App Economy ist der unserer Ansicht nach spannendste Start-up Bereich für die nächsten Jahre – in unserer Tätigkeit bei den AppAdvisors sehen wir nahezu unendlichen Bedarf. Ein Schlaraffenland für Gründer!

Wen das Thema Apps lockt, aber noch keinen richtigen Anknüpfungspunkt gefunden hat, dem empfehle ich das leicht zu lesende Buch App Empire von Chad Mureta. Chad beschreibt in einem lockeren Ton, wie er aus dem Nichts ein kleines App Imperium aufgebaut hat, mit dem er ohne sich zu überarbeiten hunderttausende Dollars im Monat verdient.

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