Erfolgsfaktoren für App Start-ups: Engagement und Retention

Nach dem Download ist vor dem Löschen – so könnte die Analogie eines alten Fussballerspruchs für die App Economy lauten. Viele App Start-ups konzentrieren sich bei Produktentwicklung und App Marketing auf die Maximierung der Downloads – dabei gibt es zwei ganz andere, viel wichtigere Erfolgsfaktoren: Engagement und Retention – zu deutsch: Nutzungsintensität und Kundenbindung an die App.

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Wie Flurry Chef Peter Farago in seinem Beitrag ausführt, kann der App Developer prinzipiell wählen, in welche Kategorie er seine App positionieren möchte. Die für uns interessanteste Frage dabei ist: warum entscheiden sich nahezu alle aktuellen App Start-ups für den 3. Quadranten in obiger Graphik, den Bereich mit der schwächsten Nutzung und der niedrigsten Kundenbindung?

Yukitaka Nezu über den Start von AppInvest

Yuki beschreibt in mobilbranche das Entstehen und den Hands-On-Ansatz von AppInvest. Zum Ablauf einer Investition meint er:

Da wir uns konzeptionell mit den jeweiligen Geschäftsmodellen auseinandersetzen wollen wir uns bereits in der Frühphase engagieren. Für uns sind diejenigen Finanzierungsvolumina interessant, die für klassische VCs typischerweise zu klein sind – Investitionen ab € 50-100 Tsd. In derselben Größenordnung bieten wir externen Investoren an, AppInvest ihr Kapital zur Verfügung zu stellen; d.h. auch vermögende Einzelpersonen oder Business Angels können sich mit AppInvest zusammenschliessen und direkt in die App Economy investieren. Ihr Vorteil dabei: Sie bleiben dank der engen Betreuung durch uns nah an ihrem Investment ohne selbst operativ tätig werden zu müssen.

Insbesondere der letzte Satz dieses Absatzes ist wichtig: Business Angels bringen des öfteren zwar das Kapital und die Bereitschaft zur Investition mit, verfügen jedoch weder über Erfahrung in der Strukturierung von Investments, noch wollen sie sich über die Maßen mit operativen Details befassen. Beide Themen nimmt ihnen AppInvest ab: eine saubere Strukturierung der Deals und eine intensive operative Begleitung geben dem Geldgeber die Sicherheit, dass sein Kapital in guten Händen ist.

Yukitaka Nezu über den Start von AppInvest

Yuki beschreibt in mobilbranche das Entstehen und den Hands-On-Ansatz von AppInvest. Zum Ablauf einer Investition meint er:

Da wir uns konzeptionell mit den jeweiligen Geschäftsmodellen auseinandersetzen wollen wir uns bereits in der Frühphase engagieren. Für uns sind diejenigen Finanzierungsvolumina interessant, die für klassische VCs typischerweise zu klein sind – Investitionen ab € 50-100 Tsd. In derselben Größenordnung bieten wir externen Investoren an, AppInvest ihr Kapital zur Verfügung zu stellen; d.h. auch vermögende Einzelpersonen oder Business Angels können sich mit AppInvest zusammenschliessen und direkt in die App Economy investieren. Ihr Vorteil dabei: Sie bleiben dank der engen Betreuung durch uns nah an ihrem Investment ohne selbst operativ tätig werden zu müssen.

Insbesondere der letzte Satz dieses Absatzes ist wichtig: Business Angels bringen des öfteren zwar das Kapital und die Bereitschaft zur Investition mit, verfügen jedoch weder über Erfahrung in der Strukturierung von Investments, noch wollen sie sich über die Maßen mit operativen Details befassen. Beide Themen nimmt ihnen AppInvest ab: eine saubere Strukturierung der Deals und eine intensive operative Begleitung geben dem Geldgeber die Sicherheit, dass sein Kapital in guten Händen ist.

Venture Capital loves Apps

Während im Jahr 2009 nur 19% des Venture Capital aus dem Technologiebereich in Mobile Anwendungen flossen, sind das im Jahr 2012 laut Investmentbank Rutberg & Co. bereits stattliche 46%.  Grössten Anteil an dieser Entwicklung haben mobile Apps: 26% des Risikokapitals fliessen in B2C App Start-ups.

VC and Apps

VC and Apps

VC and Apps

AppInvest – Investitionen in die App Economy

Jetzt ist es offiziell – wir haben unsere AppInvest Website freigeschaltet. Das war gar nicht so einfach, denn die Website besteht nur aus einer Seite – und Ihr glaubt nicht, wie schwer es ist, wenig zu schreiben, wenn man auch viel schreiben könnte. Von der Beschränkung auf 160 Zeichen bei Twitter ist uns dieses Phänomen bekannt.

AppInvest

 

Wie einige unserer Leser bereits wissen, haben wir AppInvest mit dem Ziel gegründet, Investitionen in die App Economy zu tätigen: Neben konkreten Apps sind damit auch Produkte und Services gemeint, die auf Apps basieren bzw. bei denen Apps eine entscheidende Rolle einnehmen. Wir  bieten mit AppInvest externen Investoren die Möglichkeit, sich direkt in die Wachstumsbranche Nr.1 – die Mobilbranche – einzukaufen. Mit diesem Fokus besetzen wir eine hochinteressante Nische, die für alle diejenigen potentiellen Kapitalgeber wichtig ist, die an die Digitalisierung weiter Teile des täglichen Lebens glauben.

Hier auf idee.vc werden wir uns zu den Themen äussern, die auch bei AppInvest wichtig sind und Unternehmensgründern helfen können, ihre Start-ups zu launchen und erfolgreich voranzutreiben: extrem wichtig für jeden Entrepreneur ist der Austausch untereinander und der unverkrampfte Umgang zwischen Gründern und Investoren. Für diese konstruktive Zusammenarbeit soll AppInvest stehen – wir freuen uns sehr auf die Gespräche mit vielversprechenden Gründerteams, die sich in der Zwischenzeit auch schon gut angelassen haben.

Interessierte Start-ups können sich auf AppInvest über das Vorgehen für eine Zusammenarbeit informieren.

Yuki in der mobilbranche über den Start von AppInvest

Start-ups? Apps!

1999-2000: der dotcom-Boom. Die Älteren unter Euch werden sich erinnern. Gefühlt wurde jeden Tag ein neues Start-up gegründet; zunächst natürlich im Silicon Valley, dann auch in London und irgendwann sogar in Deutschland.  Man brauchte nicht viel: ein paar HTML-Kenntnisse, ein bisschen CSS – und schon war das nächste grosse Ding am Start.

Im Jahr 2012 sieht es anders und gleichzeitig genauso aus: heute sind nicht Websites die Basis für Gründer, sondern Apps. Irgendwelche Apps zu bauen ist ungefähr genauso einfach, wie vor 10-15 Jahren irgendwelche Websites zu launchen. Analog zur Entwicklung im Web gibt es kurze Zeit nach der “Erfindung” von Apps schon Services, die auch ganz ohne Kenntnisse mobiler Betriebssysteme wie iOS, Android oder Windows Phone die Erstellung von Apps erlauben.

Auf die ersten Fortschritten in der technischen Entwicklung folgt dann das Marketing. So, wie in der Anfangszeit des eCommerce beispielsweise Amazon einen Grossteil seines Umsatzes über SEO-Massnahmen generieren konnte, beginnen App Publisher zu verstehen, dass SEO auch im Bereich Apps eine wichtige Marketingmassnahme darstellt: konzeptionell anders als im “offenen” Web, aber inhaltlich durchaus vergleichbar.

Ebenfalls wie in der dotcom-Ära werden jetzt in der heissen ersten Phase der Apps Traumpreise für App-Unternehmen realisiert – exemplarisch mit dem Verkauf von Instagram an Facebook belegt. Und benfalls wie in der dotcom-Ära sagt etwa die Hälfte der Experten eine Blase und das Platzen derselben voraus – die andere Hälfte gründet und finanziert unverdrossen weiter, weil sie entweder nicht an eine Blase glaubt oder meint, dass gute Geschäftsmodelle und Produkte immer eine Existenzberechtigung haben.

Zur zweiten Gruppe gehören wir: die App Economy steht unserer Ansicht nach am Anfang. Apps sind die Produkte der Zukunft. Sie werden nahezu alle digitalisierbaren physischen Produkte substituieren. Daher raten wir Gründern: baut Apps! Mit Sinn und Verstand: lauscht nicht die 45. Foto-App, sondern überlegt Euch, mit welchen Apps reale tagtäglich auftretende Probleme gelöst werden können. Und wenn Ihr eine wirklich gute Die habt, kommt zu uns!

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