Team im Büro vs. vernetzte Teams

Heutzutage ist es für Gründerteams ohne weiteres möglich, via email, Skype, Twitter, Google Hangout et al. 24/7 miteinander in Verbindung zu stehen. Die Synchronisation von Ideen und Wissen ist möglich.

Aber – aus langjähriger eigener Erfahrung wissen wir, dass eine hauptsächlich virtuell durchgeführt Zusammenarbeit beim Aufbau von Unternehmen nur funktioniert, wenn die folgenden Voraussetzungen vorliegen:
- Die Teammitglieder kennen sich sehr gut
- Jedes (!) Teammitglied arbeitet gern allein und schätzt die Vorteile der virtuellen Zusammenarbeit
- Regelmässige Treffen mit allen finden statt

Sollte eine Person aus dem Team die gemeinsame Arbeit im Büro benötigen, wäre für das gesamte Team eine Bürolösung besser – oder es wird nahezu unweigerlich zur Trennung von der Person kommen. Viele Menschen brauchen den ständigen Kontakt, eine unmittelbare Ansprechbarkeit, die spontane Möglichkeit zum persönlichen Austausch von Ideen. Für sie ist ein reines Home Office nicht empfehlenswert.

Über die Art und Weise der Zusammenarbeit sollte man sich keinen Illusionen hingeben: sie entscheidet in einem hohem Maß über den Erfolg des Start-ups. Daher überlegt Euch gut, wie Eure Befindlichkeiten diesbezüglich sind und entscheidet danach – und lasst nicht die Kosten für ein gemeinsames Büro den Ausschlag geben – die sind im Vergleich zur Qualität Eurer Kommunikation und Zusammenarbeit vernachlässigbar.

KMR

Büro vs Homeoffice

Lieber zuhause/virtuell vernetzt oder in einem Büro arbeiten? Diese Frage muss jeder für sich individuell beantworten – es gibt kein besser oder schlechter. Es gibt Menschen, die können sich nicht (auf die Arbeit) konzentrieren, wenn sie zuhause sind. Sie weichen ständig auf Privatsachen aus, setzen sich gemütlich auf den Balkon, gehen schnell zum Metzger usw. Wenn Du zu diesen Menschen gehörst, solltest Du Dir eine freiwillige Kontrollmöglichkeit in Form eines Büroarbeitsplatzes besorgen. Co-working Möglichkeiten bzw. Shared Offices werden zumindest in Großstädten oft angeboten.

Auch der Aspekt des Teamwork spricht für ein Büro: es ist ein Unterschied, ob Du Kollegen oder zumindest andere Leute “ständig” ansprechen kannst, oder ob Du dafür Skype Twlcos aufsetzen musst.

Aber gerade diese ständige Ansprechbarkeit hat auch Nachteile: man kann schlechter konzentriert am Stück arbeiten. Wenn Deine Aufgaben genau dies erfordern und Du Dich selbst gut im Griff gegen Einflüsse wie Freundin, Familie oder andere private Angelegenheiten hast, ist ein Homeoffice eine gute Wahl – zumal es die Kosten für einen externen Arbeitsplatz spart. Sei allerdings auf der Hut: zuhause kannst Du IMMER arbeiten, weil Du Deinen Arbeitsplatz nie mehr als ein paar Meter entfernt hast. Das bedeutet für so manche, dass sie sich zu Ruhezeiten bzw. Pausen zwingen müssen.

KMR

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