The closer we can get our minds to a state of nothing, the more potential for success we would have. (Trevor Blake)

Vermutlich kennst Du das: Dein Kopf ist voller Ideen, ToDos und ungelöster Herausforderungen – Du weisst nicht, wo Du anfangen sollst und Du kommst zu Nichts. Dein Problem in diesem Moment ist – vereinfacht gesprochen – ein Zuviel an Gedanken.

Das Einzige, was Du in diesem Augenblick tun solltest, ist an Nichts zu denken. An Nichts? Ja, die Fähigkeit, sich für einen Moment aus dem täglichen Strom der Gedanken und Ereignisse herauszunehmen, wird in Religionen, spirituellen Bewegungen und im Sport als das Nonplusultra betrachtet, sich wieder auf einen wesentlichen Gedanken konzentrieren zu können.

Ohne die einzelnen Ausprägungen und Hintergründe dieser Ansätze zu kennen, kannst Du für Dich folgendes tun: wenn Du in der oben beschriebenen Situation bist, begibst Du Dich in einen ruhigen Raum, eine stille Ecke oder auf eine Wiese. Dort setzt oder legst Du Dich hin und versuchst für ca. 15 Minuten an Nichts zu denken. Zu Beginn fällt das schwer, mit der Zeit merkst Du, wie einzelne Gedanken verschwinden, andere Dir klarer formuliert und langsamer erscheinen. Wenn Du diese Übung ein paar Mal probiert hast, wirst Du an fast Nichts mehr denken können.

Diese Art der Meditation ist gerade für Unternehmer genial: Du benötigst dafür nur 15 Minuten, sie bedarf keiner Hilfsmittel, Du kannst sie überall an einem ruhigen Ort anwenden – und – sie kostet nichts. Du schaffst Durch das Denken an Nichts einen neuen Freiraum, der es Dir wieder ermöglicht, Deine Kreativität voll auszuschöpfen. Dort, wo eben noch tausend Gedanken vorbeihuschten, ist jetzt Ruhe und Du kannst Dich auf das Wesentliche konzentrieren.

Wie Du kreativ bleibst

Manchmal hast Du einen Lauf: die Gedanken sprühen nur so aus Dir heraus und Du verblüffst Dich und Deine Umwelt mit neuen Produktideen. Dann aber gibt es Zeiten, in denen Du nicht aus dem Quark kommst: Dir fehlen die Impulse und Du fühlst Dich leer. Es gibt ein paar Tips, die Dir aus diesem Loch heraushelfen und Dir – ganz ohne die entsprechende Energiebrause – Impulse geben.

Raus aus dem Alltag!
Generell solltest Du darauf achten, nicht auf eingefahrenen Schienen zu verharren, sondern Deine Alltagsroutine regelmässig zu unterbrechen und Verhaltensmuster zu ändern. Das kann Urlaub bedeuten, muss es aber nicht. Iss etwas anderes als sonst, kaufe woanders ein, gehe in eine andere Bar, lies ein Buch, dessen Inhalt nicht zu Deiner momentanen Lebensphase passt. Alles Unerwartete bringt Dich auf andere Gedanken.

Sprich mit Anderen!
Erweitere Deinen Freundeskreis und den Kreis der Personen, mit denen Du kommunizierst. Sprich mit einem alten Menschen, einem Kind, einem Japaner über Tee, etc.. Entferne Dich immer wieder mal aus Deinem angestammten Kreis. Da Du “Deine Leute” kennst, weisst oft, wie sie reagieren, welche Meinungen sie vertreten werden etc.. Je mehr Du “intern” kommunizierst, desto weniger frei, neu und andersartig werden die Gesprächsthemen, Meinungen und Ideen sein. Sprich mit Anderen!

Denke das Undenkbare!
Wir Menschen neigen dazu, uns mit zunehmender Lebenserfahrung selbst Schranken im Denken aufzuerlegen. Da wir “wissen”, welche Ideen “gut” sind, welche Projekte “machbar” und welche Konsequenzen auf welche Verhaltensweisen hin “zu erwarten” sind, verbieten wir uns die allermeisten Ideen selbst und berauben uns so eines gigantischen Ideenpotentials.
Diesen natürlichen mit dem Älterwerden einhergehende Prozess kannst Du aufbrechen, indem Du Dir regelmässig erlaubst, das Undenkbare zu denken. Siehe Dir Kinder an: sie denken sich Fantasiefiguren aus, schlüpfen in deren Rollen und spielen stundenlang. Neu hinzukommende Kinder fügen sich nahtlos ins Spiel ein und ergänzen das Ensemble. Transferiere diesen Prozess in Deine Umwelt: denke Dir vermeintlich Unsinniges aus und wage mit Deinen Geschäftspartnern Gedankenexperimente. Du wirst erstaunt sein, wieviel Sinnvolles sich aus dieser kindlichen Herangehensweise ergeben kann!

Halte Deine Ideen fest!
Halte Deine Ideen fest! Vielleicht gehörst Du noch zu den Altvorderen oder bist ein Retro-Jünger und zückst daher Dein Notizbüchelchen, oder Du diktierst state-of-the-art Deine Ideen ins Smartphone. Egal – hauptsache Du notierst Deine Gedanken so, dass Du sie hinterher wiederfindest. Du wirst erstaunt sein, was hängenbleibt.

Jeder ist kreativ – auch Du!

“Ich? Was kann ich denn schon? Ich habe doch gar keine tollen Ideen!”

Wie oft habe ich das schon gehört. Wenn ich dann nachfrage, was die/derjenige besonders gern macht, was ihm besonders gut gelingt, kommen die erstaunlichsten Antworten. Und wenn ich dann sage: “Mach das, baue Dir damit ein eigenes Geschäft auf”, heißt es: “Das will doch gar keiner haben, damit kann ich doch kein Projekt starten!”

Wirklich nicht? Was brauchen die Menschen alles nicht und was wird doch in Hülle und Fülle verkauft!? Wenn Du etwas gut kannst – und es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn nicht auch Du ein Talent für etwas Bestimmtes hast – dann gib Dir einen Ruck und biete es an!

Beispiele:
Du hast eine gute Stimme: Biete an, Audiobücher zu lesen!
Du kannst gut schreiben: Biete an, Inhalte für Blogs oder Websites zu verfassen.
Du bist sportlich: Biete Sportgeschäften Youtube Videos mit Dir an, in denen Du ihre Peodukte testest und vorführst.
Etc.

KMR

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